Solarthermie-Kontroverse

Aus energiepolitischer Sicht kann das Kriterium der Herstellkosten nur eines von mehreren Parametern sein.

Andere Kriterien sind v.a. zeitliche bzw. räumliche Verfügbarkeit, Nachhaltigkeit, Speicherfähigkeit, Flexibilität, Systemdienlichkeit usw. Und außer bei den Kosten ist Solarthermie bei allen Punkten ganz vorne.

Nur weil ST weniger Gewinn/Rendite abwirft als andere Techniken und längere Amortisationszeiten hat, ist sie auch nicht per se unwirtschaftlich. Eine Amortisationszeit von 20 Jahren bei einer Nutzungsdauer von 25 Jahren ist immer noch wirtschaftlich.

Dazu kommen Förderungen von BAFA und bei großen Anlagen (> 40qm) bei der KfW bis zu 50%.

Grüne fordern Integrationsministerium

Chef der Bundestagsfraktion Hofreiter im PNP-Gespräch:
„Integration zentrale Aufgabe der nächsten Jahre“

Passau. Die Flüchtlingssituation, der VW-Skandal – es ist die Zeit der Krisen. Auf beide hätte die Regierung früher reagieren müssen, sagt der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Anton Hofreiter, im Interview. Jetzt müsse endlich gehandelt werden.

Herr Hofreiter, wie groß ist der Schaden, den der VW-Skandal für die deutsche Wirtschaft verursacht hat?

Anton Hofreiter: Der ist sicherlich groß und das ist natürlich bitter, gerade für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einfach einen guten Job machen. Wenn man im Ausland unterwegs ist, merkt man, dass Zuverlässigkeit und Anständigkeit zentrales Kapital für deutsche Produkte sind. VW hat ganz bewusst manipuliert und mit falschen Werten geworben. Das ist keine Lappalie: Es gibt diese Grenzwerte ja nicht, um die Autoindustrie zu ärgern, sondern weil die Abgase extrem gesundheitsschädlich sind. Ich hoffe, VW und die ganze Autoindustrie erkennen, dass es Zeit ist für einen Mentalitätswechsel. Wir müssen viel engagierter in Antriebe jenseits des Verbrennungsmotors investieren. Sonst droht die Gefahr, dass die deutschen Hersteller am Ende in große ökonomische Schwierigkeiten kommen, weil es innovativere Konkurrenten gibt. Regionen wie Niederbayern sind vom Wohlergehen der Autoindustrie abhängig.

Wer nur aktuell produzierte Dämmplatten testet, lügt sich in die Tasche!

Rosi Steinberger fordert Überprüfung des gesamten bereits verarbeiteten Rohfasermaterials bei Knauf AFM

Laut Recherchen des Hessischen Rundfunks (hr) soll die Grafenauer Firma Knauf AMF bereits 2008 geschäftliche Kontakte zu der Fa. Woolrec gehabt haben. Bei Woolrec wurden gefährliche Stoffe in Baumaterialien verarbeitet: krebserzeugende künstliche Mineralfasern, aber auch schwermetallhaltige Abfälle aus der Glasindustrie. In Dämmplatten der Firma Knauf AFM haben Experten der Universität Gießen vermutlich krebserregende Fasern gefunden.

Lt. Medienberichten hat das Gewerbeaufsichtsamt der niederbayerischen Regierung Materialproben der aktuellen Plattenproduktion genommen.

„Dass geprüft wird, ist zwar löblich, aber es bringt wenig, wenn nur die aktuelle Produktion geprüft wird“, so die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Rosi Steinberger. „Wenn sich z.B. Unfälle wegen des ungenügenden Bremsverhaltens eines bestimmten Wagentyps häufen, werden alle Autos aus dem entsprechenden Herstellungszeitraum zurückgeordert. Wir fordern daher, dass alle Platten aus der Zeit, in der das vermutlich belastete Material verarbeitet wurde, überprüft werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass bei der Fa. Knauf AMF keine krebserregenden Rohstoffe verwendet wurden und eventuell verseuchtes Material z. B. nicht in Schulen oder Kindergärten verbaut wurde.“

Faire Arbeit braucht starke Partner

Zum Tag der Arbeit am 01. Mai erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Deutschen Bundestag

Der 1. Mai erinnert uns an den Wert von Arbeit. Ein Meilenstein auf dem Weg zur Anerkennung dieses Wertes ist geschafft: der Mindestlohn. Er ist Ausdruck von Wertschätzung gegenüber der geleisteten Arbeit von Millionen Menschen. Es ist absurd, wenn Union und Unternehmenslobbyisten nun nach nicht einmal einem halben Jahr versuchen, den Mindestlohn wieder aufzuweichen und den Menschen durch neue Schlupflöcher ihren Lohn wieder wegzunehmen. Wer so handelt, verlässt den Boden der sozialen Marktwirtschaft.

ACHTUNG-FÄLLT aus !!!!! AKW lsar 1 - Abriss mit dem Brennstab? Vorstellung eines Gutachtens

05.05.2015 19:30

E.ON will lsar 1 abreißen, obwohl noch 1700 Brennelemente im Abklingbecken lagern.

Wie gefährlich dieses Abklingbecken ist, wissen die Menschen in Landshut und Umgebung nur zu gut.

Veranstaltungsort: Goldene Sonne, Neustadt 520, Landshut

Abbauarbeiten am AKW, während die Brennstäbe direkt daneben lagern: Das wollen wir nicht hinnehmen! Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Gefahren bei Abriss des Atomkraftwerks unter einem vollen Lagerbecken analysiert. Dieses Gutachten stellen wir in Landshut vor.

Inklusion im Bayerischen Schulsystem

05.05.2015 19:00

Es gibt noch eine Menge Hürden zu bewältigen, um die UN-Behindertenrechstkonvention tatsächlich umzusetzen. Wo man dringend handeln muss, wollen die Grünen Rottal-Inn in einem

Infoabend

am Dienstag, 5. Mai 2015, ab 19.00 Uhr

im Al Cavallino an der Simbacher Straße in Arnstorf ergründen. 

MdL Thomas Gehring, Bildungspolitischer Sprecher der Grünen wird seine Sicht der Dinge erläutern. Weitere Gesprächspartner sind Marion Winter, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung Bayern (SPD), einige Praktiker aus dem Schulbereich und Birgit Müller vom Netzwerk Inklusion Bayern.

Ein klares JA zu Windrädern

Global denken, lokal handeln - Grüne für Windenergie im Bayerischen Wald

Zwei politische Schwergewichte der Grünen haben sich nun eindeutig für Windräder am Wagensonnriegel ausgesprochen. Der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag Dr. Christian Magerl und der Bayerische Chef der Umweltpartei Eike Hallitzky wollen damit auch eines deutlich machen: „Wir alle wollen den Ausstieg aus der Atomenergie und den Umstieg auf erneuerbare Energien. Und jeder weiß, dass wir dafür neben einem Ausbau von Speicherkapazitäten und Übertragungsleitungen auch Windräder zur Produktion von Strom brauchen. Die Alternative dazu wären Atomenergie aus Temelin und Ohu bei Landshut sowie klimaschädliche Kohlekraftwerke. Das aber heißt, wir alle müssen auch auf lokaler Ebene handeln und nicht wie St. Florian mit dem Finger immer nur auf andere zeigen.“

Magerl: „Befürchtungen um Europadiplom sind völlig aus der Luft gegriffen!“

Dr. Magerl setzt sich als ausgewiesener Ökologe und langjähriger Artenschutzreferent des Bund Naturschutz besonders mit der Behauptung auseinander, dass Windräder das Europadiplom den Nationalparks gefährden würden.

Inhalt abgleichen

© 2016 Bündnis 90/Die Grünen Osterhofen · v.i.S.d.P. Josef Rosner · 94486 Osterhofen · Römerstr. 7 · JR (at) Josef-Rosner.de