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Niederbayerische Betonwelt

Der Raum Deggendorf ist ein Beispiel dafür, wie rücksichtslos Landschaft verschandelt wird. Und es kommt noch schlimmer.

Von Hans Kratzer, Deggendorf

An die Südseite des Bayerischen Waldes streckt sich eine Landschaft hin, die den rustikalen Namen Gäuboden trägt. Früher eilte dieser Gegend ein sagenhafter Ruf voraus. Mitsamt ihrem Zentrum Straubing war sie so reich, dass die arme Bevölkerung aus dem Böhmerwald ebendort das Paradies verortete, und zwar in jeder Hinsicht: "Oh mei", seufzten die armen Waldler, "die Straubinger hamm so einen schönen Mondschein, bloß wir hamm einen schiefen."

Der Reichtum der Gäubodenbauern speiste sich freilich weniger aus dem Glanz des Mondes als vielmehr aus den Erträgen der fruchtbaren Lößböden. Gegen diese Kornkammer konnte das übrige Niederbayern nicht anstinken, weshalb es bis in die 60er Jahre hinein als das "Armenhaus Bayerns" galt. Die wirtschaftliche Situation in Ostbayern war tatsächlich desolat. Nicht umsonst hatten die miserablen Lebensbedingungen viele Bürger zur Auswanderung nach München oder nach Amerika gezwungen.

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